"Schwarzes Brett" für Kommentare

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Kommentare: 27 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Familienheim-Genossenschaft Zürich (Dienstag, 03 November 2009 07:15)

    Die FGZ hofft, dass möglichst viele Bewohner/innen des Quartiers Friesenberg sich zu den vorgestellten Ideen zu einem Zentrum Friesenberg äussern. Selbstverständlich sind aber Kommentare aus der ganzen welt willkommen.

  • #2

    Werner Suter (Mittwoch, 11 November 2009 14:08)

    Gedanken zum Quartierzentrum Friesenberg

    Das Projekt weist interessante Ansätze auf. Diese sollten im Rahmen der Weiterentwicklung überdacht und teilweise berücksich- tigt werden.

    Die gesamte Zentrumsüberbauung ist viel zu gross dimensioniert. Weniger ist mehr.

    Müssen dem neuen Zentrum wirklich 8 Wohnhäuser mit mehr als 100 gute und günstige Wohnungen, 3 Atelierbauten und das Verwaltungs-gebäude, deren Bausubstanz noch gut ist, geopfert werden?

    Kann die Schweighofstrasse als kantonale Durchgangsstrasse je beruhigt werden (z.B. Tempo 30)? Ohne Beruhigung verliert das Projekt an Attraktivität.

    Der Coop betreibt zwei grosse Filialen im Sihl-City und an der Birmensdorferstrasse. Beide sind mit dem Bus direkt und gut er- reichbar. Eine massvolle Vergrösserung ist wünschenswert, vor allem für ältere Menschen oder Singlehaushalte. Coop hat in den letzten Jahren aber sein Angebot dauernd abgebaut (Frischkäse, offenes Fleisch, Brot). Wird ein grösserer Coop auf Dauer erhal- ten bleiben, oder wird mit den Jahren wieder abgebaut?

    Benötigen wir ein Restaurant und kann es mit Erfolg betrieben werden? Würde nicht ein kleineres Café als Begegnungsstätte auch genügen?

    Das Projekt Zentrum Friesenberg in der heutigen Form, ist meiner Meinung nach überdimensioniert und sollte deshalb zur Überarbei- tung an die Kommission zurück gegeben werden.

  • #3

    Cornelia Lieb (Freitag, 13 November 2009 17:46)

    Quartierzentrum
    Die Zentrumsüberbauung ist doch überdimensioniert. Im Coop gibts kein Frischfleisch und Käse mehr, aber ansonsten ein ausreichendes Sortiment. Mit dem Sihlcity und Brunaupark in direkter Busverbindung sind doch wirklich die Shoppingbedürfnisse ausreichen abzudecken. Warum unser schönes Quartier so verbauen?
    Und dass dabei ganz 8 Wohnhäuser weichen müssen verstehe ich nicht. Abgesehen von dem Lärm und dem Verkehr, den eine solche Baustelle ins Quartier bringt. Schon der Umbau der Schweighofstrasse ist eine Belastung.
    Das Restaurant Schweighof ist schlecht besucht. Ein innovatives Kaffee, evtl mit Bäckerei (die auch am Sonntag Gipfeli verkauft...), gemütlich eingerichtet und freundlich, wo man für einen Kaffee- Schwatz willkommen ist, das wärs!
    Den Platz über die Strasse finde ich ja eine tolle Idee, aber bei dem Verkehr wohl nicht so lustig.
    Freue mich, wenn das Projekt ans Quartier angepasst, verkleinert und möglichst sanft realisiert wird.

  • #4

    Rudolf Lehnherr (Montag, 16 November 2009 15:07)

    Lehmbodenalp, so nannte man früher auch den Friesenberg.
    Die Ziegelein brannten im grossen Stil Ziegel und Backsteine aus dem Lehm. In Anlehnung an diese Industrie und Bodenbeschaffenheit hier, könnte man für die Zentrumsüberbauung Sichtbacksteine verwenden. Sie wirken warm und gemütlich, siehe auch Altersheim Sieberstrasse.
    Langfristig gesehen, könnte man bei allen Neubauprojekten hier oben jeweils ein Modell mit diesen schönen Backsteinen evaluieren.

  • #5

    hans.seifert@fgznet.ch (Montag, 16 November 2009 20:22)

    Betrifft: Zentrum für das Quartier Friesenberg



    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Vorerst besten Dank für die Informationen.

    • Nach dem Durchlesen der beiden Realisierungsphasen denke ich, dass die vorgestellte Studie zu gross für unsere Genossenschaft ausgefallen ist .

    Es darf doch nicht war sein, dass man die Liegenschaften, die 1959 bezogen wurden schon abreist.

    • Eine Cooperweiterung, denke ich, wird von der Bevölkerung begrüsst, ebenso ein Coop-Restaurant. Sollte ohne weiteres am jetzigen Standort möglich sein, indem man den Genossenschaftssaal und das Restaurant Schweighof miteinbezieht bez. umbaut. Auf dem Coop, ist nur eingeschossig, könnten weitere Büroräulichkeiten für die Verwaltung und Gesundheitszentrum realisiert werden.
    • Ob wir es wahr haben wollen oder nicht, das Einkaufen hat sich grundlegend geändert, der Brunaupark, Migros und Sihlcity, beide mit dem Bus oder mit dem eigenen Wagen erreichbar, sind Konkurenten.
    • Beide Landeskirchen verfügen über je einen grossen Saal. Es sollte doch möglich sein, dass man bei Bedarf diese mieten kann.

    • Die Schweighofstrasse trennt die Wohnsiedlungen und dies wird auch so bleiben.

    • Wie stellen Sie sich ein grosser querender Platz zur Schweighofstrasse vor?

    • Eine Unterführung wird vorallem bei den älteren Leuten nicht gewünscht, eine Überführung über die Tolleyfahrleitungen ist zu anstrengend.
    • Eine Fussgängerinsel haben wir schon, ein Lichtsignal würde die wenigsten Kosten ausmachen.

    • Mit einem Fussgänger-Naturweg zwischen Ref. Kirche und Alterswohnblock, nicht zu steil angelegt würde man bequem auf die grosse Wiese beim Schulhaus gelangen, die man den Bedürfnissen entsprechend umbauen könnte, gratis dazu haben wir das „Grün“ das bei der jetzigen Vision zu kurz käme.

    • Wie erwähnt, die Einkaufsgewohnheiten haben sich geändert, dementsprechend sollte auch das Parkplatzproblem miteinbezogen werden.

    Mit besten Grüssen

    H. Seifert


  • #6

    Daniela Huber (Mittwoch, 18 November 2009 11:40)

    Zuerst traute ich meinen Augen kaum, als ich die Pläne (Phase 1-4) für das neue Quartierzentrum sah. Danach machte sich bei mir Fassungslosigkeit breit.

    Man will 8 Wohnhäuser die von der Bausubstanz her noch in Ordnung sind, deren Wohnungen gute Grundrisse haben und preisgünstig sind einfach abreissen und einem neuen Zentrum opfern. Dazu kommen dann noch das jetzige Verwaltungsgebäude und die Ateliers.

    Und das alles für ein neues Zentrum, das “nur vielleicht“ auch genutzt werden wird. Coop hat in den letzten Jahren sein Angebot stetig verkleinert. Wenn in der neuen Filiale kein merklicher Qualitätsanstieg stattfindet, braucht es keinen grösseren Coop.

    Das Restaurant Schweighof war in den letzten Jahren ein Flop. Verschiedene Pächter konnten daran nichts ändern. Warum sollte das in Zukunft anders sein?

    Ist die FGZ personell und auch finanziell in der Lage, die im Bauleitbild aufgeführten und auch dringend nötigen Sanierungen und Ersatzneubauten die zwischen 2010 und 2015 erfolgen sollten (siehe Aufstellung unten) zusammen mit dem Zentrumsbau zu realisieren? Ich kann mir das nicht vorstellen.

    Mein Fazit: Das Vorgestellte Projekt ist viel zu gross dimensioniert und muss überarbeitet und verkleinert werden. Also retour an die Kommission.

    Entwicklungsplan bis 2015 gemäss FGZ-Bauleitbild

    Ersatzneubauten: 2010-2012 3. Etappe Grünmatt/Baumhaldenstr
    2014-2015 8. Etappe Grossalbis

    Sanierungen: 2011-2012 13. Etappe Arbentalstrasse
    2014-2015 23. Etappe Manessehof

  • #7

    Beat Koller (Sonntag, 22 November 2009 17:35)

    Leider konnte ich an den Informationen nicht teilnehmen. Deshalb stelle ich diese Fragen: Wiese müssen diverse Gebäude mit einer sicherlich noch guter Bausubstanz abgerissen werden? Kann das neue Zentrum nicht beim heutigen Standort des Coop und Scheighof -Restaurants realisiert werden? Ist das heutige Verwaltungsgebäude nicht mehr genügend ?

    Das geplante Zentrum Friesenberg mit einem grossen Platz hat heute wie auch in Zukunft das Problem mit der stark befahrenen Schweighofstrasse. Diese wird als Regionale Verbindungs-strasse (RVS) eingestuft. Somit können wahrscheinlich gute Ideen (z. B. 30er-Zonen) bezüglich Beruhigung der Schweighofstrasse nicht umgesetzt werden. Ferner sind die zwei Buslinien (32 / Langversion und 89) welche auf der Schweighofstrasse einen gewissen Platz beanspruchen nicht zu vergessen. Deshalb ist die VBZ in die Planung mit einzubeziehen.

    Das Ziel wäre die Schweighofstrasse derart zu verändern, dass diese für den Durchgangs-verkehr nicht mehr attraktiv wäre. Somit müsste die Schweighofstrasse in einer ersten Phase von einer RVS herunter gestuft werden.

    Das neue Zentrum Friesenberg erscheint mir generell etwas zu gross dimensioniert. In einem Zentrum sollten keine „normalen Wohnbauten“ miteinbezogen sein. Es genügen öffentliche Plätze für alle sowie „öffentliche Bauten“ (z. B. Coop, Restaurant oder Café mit einer kleinen Bäckerei etc.).
    Ein kleineres Zentrum ist besser fassbar und übersichtlicher. Es kann deshalb durch die Bevölkerung auch besser wahrgenommen und genutzt werden.

  • #8

    Eduard Widmer (Samstag, 28 November 2009 13:25)

    Das Zentrum ist überdimensioniert, zu protzig für den Friesenberg. Sozusagen ein Rundumschlag: Wohnhäuser, Alterswohnungen werden abgerissen, Läden, Ateliers werden abgerissen, FGZ-Verwaltung, Coop, Restaurant, einwenig viel auf einmal, nicht wahr?
    Quer zur Schweighofstrasse soll ein Platz entstehen, Strasse und Platz auf demselben Niveau. Funktioniert das?
    In der Realität sieht das so aus: Alle 3-5 Minuten hält ein VBZ-Bus und schneidet den Platz entzwei (die Wartehäuschen sowieso), dahinter warten 2-10 PWs und Töffs. Diese sehen verführerisch viel Raum beidseits vor sich. Wer möchte da nicht überholen, links oder rechts über den Platz? Wenn man immer wieder sieht, wie sich ein Töff am wartenden Bus vorbeizwängt, ein realistisches Szenario. Und der Ambulanzfahrer, der mit Blaulicht um Minuten kämpft? Auch er sieht eine gut befahrbare Fläche vor sich, wo er bequem überholen könnte (oft sind ja zwei VBZ-Busse nebeneinander an der Haltestelle).
    Natürlich kann man den Platz mit Bäumen,Bänken usw. möblieren, um solche Manöver zu verhindern, aber damit wird ja der Platz noch stärker geteilt und wir sind wieder gleich weit wie am Anfang und von der Idee des ungeteilten Platzes bleibt rein gar nichts mehr übrig!
    Noch dazu kommt die Einladung an den vorherrschenden Westwind, durch diesen freien Kanal von der Schulhauswiese bis zur Arbentalstrasse hinunterzufegen! Ein gemütlicher Ort zum Schwatzen und Kaffeetrinken??
    Ich bin seit 45 Jahren Ateliermieter und es schmerzt mich ungemein, mit welcher Kaltschnäuzigkeit und hilflosem Schulterzucken man diese hervorragenden Atelierräume ruckzuck liquidieren will. Auch für uns Ateliermieter gilt: "Die Ateliers sind unser Leben!"

  • #9

    Marco Hebeisen (Mittwoch, 02 Dezember 2009 11:15)

    Die wunderbaren Luftaufnahmen zeigen doch: Der Friesenberg wird durch kleine Reiheneinfamilienhäuser geprägt. Da passt ein solcher Klotz schlecht mitten ins Quartier.
    Die Gartenstadt- und Quartieridee geht komplett verloren, mehr Mut zum Kleinen würde helfen.

  • #10

    Köhli Hans-Peter (Donnerstag, 03 Dezember 2009 22:00)

    Als älterer Jahrgang im Rentnerstatus seien mir zwei Bemerkungen erlaubt:
    1. Mit dem, was in obigen Texten schon geschrieben wurde, bin ich weitgehend einverstanden. Eine Wiederholung erübrigt sich, sonst wird es langweilig.
    2. Ich gebe zu: Alte Leute ohne Nostalgie - fast undenkbar. Deshalb auch hier eine kleine Prise: Jemand sprach oben von "Bäckerei". Oh, das ist ein Stichwort! Eine gute Bäckerei/Conditorei mit Café und w.m. mit eigener Backstube, im Zentrum Friesenberg: Solches wäre natürlich ganz super! Das waren nämlich noch Zeiten früher, als wir Buben bei Bäcker Breez an der oberen Friesenbergstrasse oder bei Weber an der unteren Schweighofstrasse wunderbar gebackene Zweipfünder holen konnten und sie auf dem Heimweg manchmal zum Ärger der Mutter aussen schon etwas bearbeiteten! Ein guter Bäcker könnte auch hier, wie das an vielen Orten im Lande der Fall ist, die Grossverteiler problemlos ausstechen und wäre für ein Zentrum eine wesentliche Bereicherung.

  • #11

    Theres Zwimpfer (Freitag, 04 Dezember 2009 13:36)

    Leider konnte ich bei der Informationsveranstaltung zum Zentrum Friesenberg nur kurz anwesend sein. Auf der Website vermisse ich aber die Ergebnisse der Umfrage zum Zentrum Friesenberg bei ausgewählten Genossenschaftern und Genossenschafterinnen, die ja die Grundlage für die Planung hätte sein sollen. Somit ist mir nicht klar, ob das vorgestellte Projekt wirklich den Wünschen einer Mehrheit entspricht.

    Ich meinerseits habe Bedenken, dass ein Zentrum dieser Grösse sich auch wirklich mit Leben füllen wird. Die (Ersatz-) Neubauten der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass es nicht mehr möglich ist, günstig zu bauen. Ich bezweifle aber, dass die jetzt am Friesenberg ansässigen Geschäfte und Dienstleister in der Lage sein werden, im neuen Zentrum höhere Mieten zu bezahlen. Und der untere Mittelstand, der in der FGZ nach Aussage von Alfons Sonderegger besonders stark vertreten ist, wird auch in Zukunft auf günstigen Wohnraum angewiesen sein und sein Einkaufsverhalten vermutlich nicht wesentlich verändern wegen dem neuen Zentrum.

    Ich schlage vor, dass eine zweite Variante des Zentrums Friesenberg erarbeitet wird, die sich mehr an den jetzigen Begebenheiten orientiert (evt. unter Einbezug des Ersatzneubaus Grossalbis), und beide Varianten den Genossenschaftern und Genossenschafterinnen zur Abstimmung vorgelegt werden.

  • #12

    Domenig Katharina (Freitag, 04 Dezember 2009 14:41)

    Ich war schockiert, als ich von diesem überdimensionierten Vorhaben gehört habe. Leider konnte ich an der Infoveranstaltung nicht teilnehmen.
    Wieso muss man günstigen und erst 1992 totalsanierten Wohnraum. abreissen und nachher unbezahlbaren Wohnraum schaffen? Verfolgt die FGZ damit eigentlich, eine in Wirklichkeit familienununfreundliche Politik? Sollen Eltern die ihre Kinder selber grossziehen wollen noch mehr bestraft werden? Den eine Miete in den neu erstellten Objekten kann man sich nicht leisten, wenn nur ein Zahltag ins Haus kommt. Oder zielt man darauf ab nur noch Doppelverdiener als Mieter zu haben um die Krippenplätze zu belegen? Weshalb kann man das Zentrum , wenn es ein solches überhaupt braucht, nicht in der Grossalbis Etappe umgesetzt werden? Diese Etappe hat ja eine schlechte Bausubstanz und lässst auch im Grundriss zu wünschen übrig. Es ist eine Illusion die Schweighofstrasse zu beruhigen, in dem man ein Zentrum baut. Auch im Friesenberg haben viele ein oder mehrere Autos, da kann man nicht erwarten, dass andere den Verkehr erdulden aber bei uns nur Zone 30 vorherrscht.

  • #13

    Schärer Heidi (Montag, 07 Dezember 2009 11:05)

    Auch ich war schockiert,als ich von diesem überdimensionierten Bauvorhaben gelesen habe,Begegnungsplatz kleiner würde auch genügen!
    Günstige Wohnblöcke+Ateliers die noch lange bewohnbar sind,abreissen,neue, mit teueren Mietzinse - wer kann das noch bezahlen?
    Zentrumsplatz - Grünzug - Durchgangsweg - Bushaltestelle,allesrund ums Blumenhaus würde Tag+Nacht sehr viel neuer Lärm-Abfall-Vandalismus verursachen!
    Wie sollen die Autos aus Garage(Blumenhaus 36 Einstellplätze) fahren?
    Die Kosten=davon spricht niemand.

  • #14

    Barbara Klitzke (Donnerstag, 10 Dezember 2009 08:47)

    Die Idee eines Zentrums für den Friesenberg erscheint mir als äusserst wichtig, da der Friesenberg immer grössere Segregation erfährt und das 'Gartehaag'-Denken, also nur für sich und die Nächsten schauen, überhand nimmt.
    Aber ein solch grosses Projekt über 8 Wohnhäuser hinweg scheint mir doch zu gigantisch für das Familien"dorf" Friesenberg.
    Ausserdem betrifft die Planung beinahe ausschliesslich die subventionierten und billigeren Wohnungen. Wo würden diese Leute denn hin? Gäbe es nachher auch wieder gleich viel günstigen Wohn- und Arbeitsraum?
    Warum muss denn alles abgerissen werden? Die FGZ versucht doch meist sanft zu renovieren und die Bausubstanz dieser Häuser reicht doch noch hin, um Minderprivilegierten die Möglichkeit zu geben weiterhin an einem schönen Ort zu leben.
    Dieses gigantische Projekt würde dem Friesenberg eine weitere Baustelle über 10 Jahre in Aussicht stellen. Keine wohltuende Idee, statt in einer ruhigen, friedlichen Gartenstadt für Jahre in einer Bauhölle zu leben. An der Schweighofstrasse, Höhe Hegianwandweg haben wir ja das Beispiel vor Augen.
    Und meine letzte Frage ist, wenn die FGZ ein solch grosses Vorhaben plant, müssten da nicht mehr auch andere Beteiligte aktiver mit einbezogen werden, wie die Städtischen, Siedlung für kinderreiche Familien und Heimgenossenschaft?

  • #15

    Tim Bisig (Donnerstag, 10 Dezember 2009)

    Ich finde es einfach schockierend, was hier geplant ist!

    Die oberen Kommentare sprechen mir aus der Seele, es kann doch nicht wahr sein das man 8 Wohnhäuser abreisen will für ein zweites "shilcity"

    Zudem ja das Restaurant Scheiweighof sehr schlecht besucht ist, der Coop auch nicht grade Milliarden Umsätze macht!

    Meine Meinung ist man sollte das ganze nochmal sehr gut überarbeiten...

  • #16

    sandra gächter (Donnerstag, 10 Dezember 2009 20:55)

    Als 16-ter Beitrag an diesem schwarzen Brett kann ich mich den anderen Meinungen nur anschliessen: Ein Quartierzentrum ist begrüssenswert. Jedoch "Kleiner ist mehr" und erst noch passender fürs Quartier.
    Ein Platz, der von einer Strasse zweigeteilt wird, kann seinem Namen nicht gerecht werden.
    Günstiger Wohnraum und nützliche (und rare) Atelierwohnungen müssen erhalten bleiben.

  • #17

    thomas_e frei (Mittwoch, 16 Dezember 2009 13:04)

    ich finde das vorpreschen des fgz-vorstandes mit der planung des zentrums ein wenig forsch. es ist mir zuviel tabula rasa, ähnlich wie die gartensanierungen, alles platt machen und dann neu bauen, dazu viel geld ausgeben; auf keinen fall bestehendes integrieren.
    laut bauleitbild müsste der vorstand jetzt die planung des neubaus grossalbis in angriff nehmen, da wäre verdichtetes bauen sinnvoller. darüber habe ich aber bis heute noch nichts vernommen und konnte bis jetzt auch keine stellung beziehen. ich stelle mir auch die frage, wieviel sich der vorstand zeitlich aufbürden will mit zwei mittleren bis grossen projekten gleichzeitig.

    einem zentrum - wie es den planern vorschwebt - ist meiner meinung nach, nur über eine tunnelführung der schweighofstrasse an diesem punkt, wirklich erfolg beschieden und auch dann noch fraglich. die meisten bewohner des friesenbergs orientieren sich zum stadtzentrum hin. ob sich viele läden (migros,blumen,galerie,besucherfreundliches restaurant usw.), die diese orientierung zusätzlich umkehren, hier oben einmieten würden bleibt ungewiss.

    die idee eines zentrums sollte man sicher weiterverfolgen, nur vielleicht ein bisschen gemächlicher, kleiner und aufbauender.

  • #18

    Miki Eleta und Guido Stadelmann (Montag, 28 Dezember 2009 17:19)

    Wird das Zentrum Friesenberg auch ein Kulturzentrum?


    Falls das geplante Zentrum Friesenberg auch als Kulturzentrum funktionieren soll, so sollte möglichst frühzeitig Kontakt mit Kulturschaffenden aufgenommen werden. Um die Bedürfnisse und Vorstellungen eruieren zu können, wäre eine Ausschreibung für eine Versammlung sicher dienlich. Da der Begriff Kultur ein weites Gebiet umfasst, wäre es hilfreich, gewisse Richtlinien auszuarbeiten.

    Ein Vorschlagsbeispiel:

    In einem zentralen Bereich könnte das Schaffen der bildenden Kunst in offenen Ateliers sichtbar gemacht werden. In der Mitte des Zentrums bildet sich ein Platz, welcher für Ausstellungen, Märkte, Konzerte oder Vorlesungen genutzt werden kann. Eine Kulturkommission plant, organisiert und informiert über die regelmässigen Aktivitäten. Die beiden Friesenberger Kirchen sollten je nach Anlass einbezogen sein.
    Ein solches oder ähnliches Konzept würde dem Zentrum Friesenberg sicher eine Bereicherung bringen und wäre für alle Beteiligten von gegenseitigem Nutzen.

  • #19

    Jean Frédéric und Franziska Wälti (Montag, 04 Januar 2010 08:43)

    Leider war es auch mir nicht möglich an der Info teilzunehmen. Ich habe die Berichte in den Zeitungen und im FGZ Info gelesen. Aber auch die 18 Kommentare auf der Webseite. Grundsätzlich finde ich die Idee etwas zu planen sehr gut. Nur gibt es eine wichtige Abklärung vorab zu prüfen. Die Schweighofstrasse müsste zuerst auf 30 km Tempo herunter gestuft werden. Das müsste mit einem Antrag an Stadt und Kanton geschehen,und hätte sicher eine Chance.Wenn nicht,schliesse ich mich den meisten Kommentaren an. Das Projekt ist zu gross dimensioniert, vermutlich auch finanziell.
    Noch eine Meinung betreffend Restaurant.Mit dem neuen Koch ist das Essen im Schweighof auf eine ganz neue Stufe gestellt. Nur ist das Restaurant am Sonntag leider geschlossen. Ein Apéro nach einer Abstimmung mit einer guten Nachdiskussion wäre ein Tip. Aber auch ein Kaffee mit einer Bäckerei wäre eine Idee für das Projekt.

  • #20

    Ivo Vasella (Mittwoch, 06 Januar 2010 00:11)

    Als nunmehr einundzwanzigster Beitrag schreibe ich hier eher frustriert auch ein paar Zeilen - mein Frust ist allerdings ganz anderer Natur! Ich bin frustriert, mit welcher Angst hier Beiträge verfasst werden und kann diese Ängste nur schwer nachvollziehen. Man ist offenbar schockiert von einem überdimensionierten Projekt, will lieber mit dem Auto ins Sihlcity fahren, als dem Friesenberg neue Qualitäten und Möglichkeiten zuzuführen oder trauert bereits heute den energieverschleudernden Gebäuden aus den 50er Jahren nach, welche teilweise abgerissen werden sollen. Konstruktive Vorschläge in den Beiträgen sind dagegen rar und meist bescheiden.
    Meiner Meinung nach gäbe es sogar noch mehr Nutzungen, welche man bei einem solch Projekt nicht vergessen sollte. Dabei denke ich zum Beispiel an die Jugendlichen, die Senioren oder die Kulturschaffenden. Ich bin auch davon überzeugt, dass bei den künftigen Weiterbearbeitungen des Projektes solche und andere Nutzungen und weitere Verbesserungen ins Projekt einfliessen können, wenn sich die entsprechenden Interessengruppen konstruktiv am Prozess beteiligen. Den hierfür nötigen Spielraum gibt es nur in einem grossen, mutigen und langfristigen Projekt. So gesehen finde ich die aktuelle Planung eine gute Basis auf der man aufbauen kann. Ich selber werde wohl kaum noch in den Genuss eines solchen neuen Zentrums kommen, meine Kinder werden dann vermutlich ausgezogen sein und wir vielleicht auch, wer weiss. Aber gerne nehme ich die unangenehme Bauerei in der Nachbarschaft auf mich, wenn ich weiss, dass damit eine bessere Versorgung der nächsten Generation eingeleitet wird und der Friesenberg zukunftsorientiert handelt.
    Übrigens war ich entgegen vielen hier Schreibenden an einer der Informationsveranstaltungen und habe dort praktisch nur positive Stimmen und konstruktive Beiträge aus dem Publikum gehört, man konnte die Energie des Projektes im Saal förmlich spüren. Besondres ältere Leute erzählten, wie man vor wenigen Jahrzehnten für Infrastruktur kämpfen musste die uns allen heute als selbstverständlich erscheint (zum Beispiel die Buslinien). Gerade diese Votanten waren dem neuen Projekt äusserst positiv gegenüber eingestellt! Schade wenn man dann hier auf dieser Webseite fast nur Misstrauen findet, weiss man doch, dass solch grössere Planungen bei der Realisierung erfahrungsgemäss ohnehin immer abgespeckt werden müssen.
    Darum wünsche ich allen beteiligten Planenden und den Bewohnern im Friesi eine gehörige Portion Mut und die Kraft ein starkes Projekt umzusetzen!

  • #21

    Familienheim-Genossenschaft Zürich FGZ (Mittwoch, 13 Januar 2010 17:41)

    Die FGZ bedankt sich bei allen, die bis heute einen Beitrag auf dieser Seite veröffentlicht haben. Alle Kommentare werden – zusammen mit den per Mail, Brief oder auf anderen Kanälen eingegangenen Rückmeldungen – in einer Sondernummer des FGZ-Mitteilungsblattes zusammengefasst. Sie können diese Broschüre hier downloaden, sobald sie fertig ist (Ende Januar 2010).
    Selbstverständlich können Sie hier weiterhin Kommentare publizieren – oder auch ein Mail an feedback@zefri.ch senden. Vielen Dank!

  • #22

    Marc Mehli (Mittwoch, 13 Januar 2010 17:56)

    Ich möchte der FGZ und dem Projektteam gratulieren, dass sie sich mutig und visionär mit dem Zentrumsgedanken auseinandersetzen. Den Wunsch nach einem belebten Zentrum haben alle Quartiere. An einigen Orten ist es gegeben, weil ein Platz mit Infrastruktur bereits besteht und der Verkehr wenig stört. An anderen Orten ist es schwieriger zu realisieren, so auch im Friesenberg.
    Ich setze mich beruflich mit anderen städtischen Quartieren auseinander. Die Zentrumsdiskussion kommt bei Quartieranlässen immer wieder auf den Tisch und Quartiere wie zum Beispiel Seebach, leiden sehr darunter, dass sie so verzettelt sind.
    Was heisst den Zentrum? Ein hübsches kleines Plätzchen mit Bäumen und Bänken, wie es einige AnwohnerInnen fordern, macht noch kein Zentrum aus. Damit ein Zentrum Ort der Begegnung und des Verweilens wird, müssen Wohnhäuser, Geschäfte, Dienstleistungsangebote und Freizeitangebote zusammengezogen werden. Der Arztbesuch soll mit dem Einkauf verbunden werden können und dabei sollen andere Angebote zum Bleiben einladen. Veranstaltungen müssen möglich sein, die Kultur soll ihren Platz haben. In einem wirklichen Quartierzentrum besteht die Möglichkeit, Leute aus dem Quartier zu treffen und soziale Kontakte vermehrt zu pflegen.
    Ein solches Zentrum bedingt eine gewisse Grösse und damit eine grosszügige Planung. Einerseits verstehe ich gewisse Ängste bezüglich dem grossen Vorhaben und der massiven Veränderungen im Friesenberg. Andererseits muss ich sagen, dass sich die Vorstellungen von modernem Wohnen sehr verändert haben, die Ansprüche bezüglich Energieverbrauchs gestiegen sind und wir schliesslich für die Zukunft und auch für eine nächste Generation planen.
    Sanft renovieren tönt immer schonend und symphatisch. Wenn die FGZ 100 Jahre lang sanft renoviert, verpasst sie auch Chancen! Die Gesellschaft und die Bedürfnisse ändern sich. Die Zentrumsdiskussion belebt jetzt schon das Quartier und damit ist ein erster wichtiger Schritt getan. Herzlichen Dank dem engagierten Projektteam.

  • #23

    Matthias Berger Füglister (Donnerstag, 14 Januar 2010 09:19)

    Ich war als Aussenstehender an einer der Infoveranstaltungen anwesend und fasziniert von der Idee, einem über Jahrzehnte gewachsenen Quartier ein neues Zentrum zu verleihen. Ein Ort, wo sich jung und alt tagein, tagaus begegnen. Dass die Geschäfte in einem solchen Zentrum frequentiert würden, bin ich überzeugt. Wer fährt schon mit Bus oder Auto ins Sihlcity, wenn er/sie das Gleiche zu Fuss erhalten kann?

    Als Geriater habe ich vor allem die Vorteile für die SeniorInnen des Quartiers vor Augen.
    Ein breitgefächertes Angebot auf engem Raum hätte eine anziehende Wirkung. Mittagstisch, Seniorentreff, Gymnastik, Kurse der ProSenectute, Schachklub und Strickgruppe. Arztpraxen, Gemeindeschwester, Spitex und ProSenectute Tür an Tür. Die SeniorInnen finden alle für sie relevanten Informationen vor Ort, werden beraten und unterstützt, haben die Möglichkeit sich zu treffen, weiterzubilden und zu beschäftigen und sind Bestandteil des geselligen Quartierlebens.
    Eine wichtige Funktion kommt auch den im Zentrum geplanten Alterswohnungen zu.
    Solange rüstig genug, wohnen die SeniorInnen in ihren langjährigen, vertrauten Wohnungen, wer Hilfe benötigt, zieht näher zum Zentrum und bleibt damit im gewohnten Umfeld integriert.

    Wohlverstanden wäre ein solches Alterskonzept nur eines von vielen weiteren. Das unmittelbare Neben- und Miteinander der verschiedenen Interessens- und Altersgruppen macht die Zentrumsidee so faszinierend.

    Ich wünsche den BewohnerInnen der FGZ viel Freude und Zuversicht beim Ideen Weiterspinnen und Planen ihres zukünftigen Zentrums.

  • #24

    Erwin und Ruth Epper (Dienstag, 02 Februar 2010 11:14)

    Wir sind erfreut über die Entwicklung dieses Forums. Nachdem konservative und ängstliche Meinungen die Überhand hatten, melden sich nun doch optimistische und zukunftsorientierte Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort. Die Zeit bleibt auch im Friesenberg nicht stehen, wir müssen neben unseren Bedürfnissen an kommende Generationen denken. Auch unsere Vorfahren mussten gewisse Risiken in Kauf nehmen bei der Planung der diversen Bauetappen. Heute ist der Friesenberg bebaut, Fortschritte können nur durch Sanierungen und Neubauten erzielt werden. Der Bau des Zentrums Friesenberg bildet die grosse Chance, soziale und ökologische Bedürfnisse miteinander zu verbinden, sowie die Verkehrsachse Schweighofstrasse zu beruhigen. Wir stehen am Anfang der spannenden Entwicklung, im Friesenberg ein lebendiges Zentrum zu schaffen. Wussten Sie übrigens dass der Friesenberg das kinderreichste Quartier in Zürich ist? Kinder sind unsere Zukunft, das Zentrum Friesenberg ist die Zukunft des Quartiers.

  • #25

    John Conner (Mittwoch, 10 Februar 2010 02:22)

    Ich will nur mal aufzeigen was wir ganz in der nähe haben...

    1. (Kultur) Gz Heurid / Eislaufbahn - Badeanstalt. (Ps: Atelier's sind auch Kultur)

    2. (Konsum) Brunaupark, Shilcity, friesi Coop, Goldbrunnenplatzt.. Mit Bäckerei, Coop usw. (die liste wäre zu lang ;)

    3. (Gesundheit) Frau dr. Roth, Apotheke, Fusspflege usw.

    Brauchen wir so ein Grosses Zentrum wirklich?

  • #26

    Derron Daniel (Montag, 25 April 2011 12:03)

    An diesen Orten wollte man Begegnungs-Raum schaffen
    -Binzquartier
    -Puls1
    -Steinfels-Areal
    -Komplex Heinrichstrass 217 usw.

    Was bleibt sind hässliche, tote Betonwüsten.

    Wer hat immer Menschen jeden Tag im Jahr?
    z.B. hier:

    -Idaplatz vier unterschiedliche Kafis und Creperien rund um einen Kiesplatz wo Boule gespielt wird. Dazu Ateliers, kleine Läden, und einen Kiosk.

    Niemand will in dieser Stadt grosse hässliche Bauten mit All-in-One-Konzept! Warum will man uns Zürchern immer wieder solche doofen Projekte Schmackhaft machen?

    Menschen fühlen sich Wohl an Plätzen mit Kafis, kleinen Läden und Ateliers rundherum. Wo ebenso flaniert wie einfach nur getratscht werden kann.

    Noch etwas zum Restaurant. Es läuft nicht weil jedesmal grundlegendes falsch gemacht wird.
    Man nehme sich ganz einfach diese Kafis zum Vorbild und Vergleiche!

    Kafi&Schnaps
    Kafi "zum Guten Glück"
    Kafi "für Dich"
    Piazza Idaplatz
    Kafi Casablanca
    Kafi Josefwiese
    Plüsch
    Kafi Z
    Nordbrücke
    usw.

    Für mich kein wunder, dass "unser" Restaurant nicht läuft.





  • #27

    thomas_e frei (Mittwoch, 29 Juni 2011 22:07)

    anlässlich der GV 2011 hat herr sonderegger angedeutet, dass es nur für ein grosses zentrum, wie der vorstand es plant eine bewilligung, von wem hat er nicht gesagt, gebe, jedoch nicht für ein kleineres zentrum. ich hoffe der vorstand bleibt die beweise für seine behauptung bei der zentrumsabstimmung nicht schuldig, behaften wir ihn darauf.